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Aktuelles vom 08.06.2017
 

Einmischen statt zuschauen: G20-Alternativgipfel mit internationalen Gästen

Am 5. und 6. Juli findet der "Gipfel für globale Solidarität" im Hamburger Kulturzentrum Kampnagel statt.

Seit mehreren Monaten bereitet ein Bündnis aus 65 Organisationen und Initiativen in Hamburg den Alternativgipfel im Vorfeld des G20-Treffens vor. Weltoffen soll dieser Gipfel der Alternativen sein und - im Gegensatz zum hermetisch abgeschotteten G20-Treffen - frei zugänglich für Bürgerinnen und Bürger bundesweit wie international.

Mit dem "Gipfel für globale Solidarität" schafft das Bündnis einen Raum für Kritik an der neoliberalen Globalisierung, für die die G20 steht. Ziel ist zugleich, über die Umsetzung einer solidarischen Politik zu sprechen und sich zu vernetzen. Das Programm des Alternativgipfels spiegelt die Breite des zivilgesellschaftlichen Bündnisses wie auch dessen vielfältige Perspektiven und Themen wieder. Auf elf Podien werden WissenschaftlerInnen, AktivistInnen und PolitikerInnen aus über 20 Ländern über Gegenentwürfe zu Neoliberalismus und dessen ungehemmter Ressourcenausnutzung, wachsender Kriegsgefahr und erstarkendem Nationalismus und Rassismus diskutieren.

Zum "Gipfel für globale Solidarität" werden zahlreiche internationale Gäste erwartet. Dazu gehören u.a. die Globalisierungskritikerin Vandana Shiva, die renommierte Ökonomin Jayati Gosh, der führende kurdische Politiker Salih Muslim aus Rojava in Nord-Syrien oder Alberto Acosta, Präsidentschaftskandidat 2013 für die indigene Partei Pachakutik aus Ecuador, der Generalsekretär der Gewerkschaft IndustryALL Valter Sanchez aus Brasilien sowie die Friedensaktivistin Ann Wright aus den USA.

Für den Alternativgipfel wünschen sich die OrganisatorInnen als Tenor kontroverse Debatten in einer friedlichen Atmosphäre globaler Solidarität.

Aufruf zum Mitmachen und weitere Infos unter www.solidarity-summit.org