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Aktuelles vom 19.02.2018
 

1.000 Gärten-Projekt:

Sojagärtner gesucht - Noch bis zum 28. Februar anmelden!

Nach dem großen Erfolg im Jahr 2016 geht das Sojaexperiment des Tofuproduzenten Taifun-Tofu GmbH und der Universität Hohenheim in Stuttgart in die zweite Runde. Für "1000 Gärten 2.0" suchen die Projektpartner wieder Hobbygärtner, Landwirte und Schulen im ganzen Land, die im kommenden Gartenjahr verschiedene Sojabohnen anbauen und deren Wachstum beobachten. Auch Vereine und Urban Gardening-Projekte sind willkommen. Voraussetzungen: Ein Garten in Deutschland, ein freies Beet von mindestens 6 qm sowie Zeit für regelmäßige Versuchsbetreuung von Mitte April bis Mitte Oktober und natürlich Spaß am Gärtnern und Forschen.

Ziel ist es auch diesmal, Sojakreuzungen zu identifizieren, die in verschiedenen Regionen Deutschlands wachsen und aus denen man Tofu herstellen kann. Bisher gedeiht die wärmeliebende Pflanze vor allem in Süddeutschland.

Für das Pilotprojekt hatten sich bundesweit 2.500 Gärtner angemeldet, zahlreiche aufschlussreiche Daten konnten erhoben werden. "Mit einem weiteren Versuchsjahr sollen die Ergebnisse untermauert und neue wissenschaftliche Fragestellungen angegangen werden", erklärt Martin Miersch, Leiter des Landwirtschaftlichen Zentrums für Sojaanbau und Entwicklung bei Taifun. Das Vorhaben wird unterstützt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Was neu ist: Zusätzlich zum Versuchssaatgut erhalten die Projektteilnehmer für den eigenen Anbau Saatgut der Soja-Wildform (Glycine soja), einer Soja-Standardsorte und der neuen Edamame-Sorte Green Shell, die in Japan und auch hier immer mehr als Snack beliebt sind. Damit will 1000 Gärten 2.0 für die zunehmend bedrohte Sortenvielfalt sensibilisieren.

Alle Informationen über die Teilnahmevoraussetzungen und Erfahrungsberichte aus dem vergangenen Projekt gibt es unter www.1000gärten.de

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DER TAIFUN-TOFU GMBH UND DER UNIVERSITÄT HOHENHEIM vom 19.02.2018


Foto: Pixabay