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vom 15.05.2018
 

Schweden verbietet Mikroplastik in Kosmetikprodukten

Die Plastikpartikel werden verbannt

Platikmüll und Mikroplastik wurden Weltweit in Trinkwasser und Nahrungsmitteln nachgewiesen. Wenn nichts unternommen wird, schwimmt bis 2050 mehr Plastik als Fische im Meer. Ein Teil davon gelangt über Kosmetikprodukte wie Peelings, Zahnpasta und Duschgel in unseren Wasserkreislauf und über Meerestiere aber auch über unser Trinkwasser schließlich in unseren Körper.

Die schwedische Regierung hat sich entschlossen, der Mikroplastik den Kampf anzusagen und verbietet nun Plastikpartikel in Kosmetikprodukten, die abgewaschen oder ausgespuckt werden. Und lange gefaselt wird auch nicht: schon ab ersten Juli dürfen die Shampoos, Scrubs und Duschgels an den Einzelhandel nicht mehr verkauft werden.

"Die Zugabe von Mikroplastik in abwaschbaren Kosmetikprodukten ist komplett überflüssig. Es ist nicht die größte Quelle für Plastik im Ozean aber das Verbot ist ein notwendiger Schritt hinzu einer Verminderung von Mikroplastik im Wasser", so die Umweltministerin Karolina Skog.

Zur Pressemitteilung: www.government.se/press-releases/2018/02/more-steps-to-reduce-plastics-and-microplastics-in-the-oceans/