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Aktuelles
 

"LivingLand": Eine starke Reform für Europas Landwirtschaft

Unternehmen und Verbände fordern eine andere Agrarpolitik

Europaweit rufen immer mehr Verbände, Unternehmen und Institutionen EU-Agrarkommissar Hogan dazu auf, einen mutigen Vorschlag für eine andere Landwirtschaftspolitik vorzulegen.

Zur Halbzeit der laufenden Bürgerbefragung des Kommissars zur EU-Agrarpolitik veröffentlichte das Verbändebündnis "LivingLand" die Logos der bereits teilnehmenden Organisationen. Unter den bisher fast 200 Unterstützern finden sich neben Umweltverbänden aus ganz Europa auch Unternehmen wie Alnatura, der Kosmos Verlag und Veolia Deutschland. Aber auch eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie Organisationen aus den Bereichen Ernährung, Kosmetik, Wissenschaft, Medien und Tourismus engagieren sich. Sie fordern gemeinsam eine "zukunftsfähige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik in Europa. Diese muss gesund und fair für alle sein, mit kurz- und langfristigem Nutzen für alle Menschen, einschließlich der Landwirte, und für die Natur."

Aktuelles
 

Slow Food Deutschland feiert 25-jähriges Jubiläum

25 Veranstaltungen bundesweit rücken Erzeuger und Produkte in den Fokus, die schon heute im Zeichen eines zukunftsfähigen Lebensmittelsystems und ökologischer Nachhaltigkeit stehen.

Unter dem Motto "25 Jahre Slow Food Deutschland - Weil uns die Zukunft des Essens und unserer Lebensmittelerzeuger wichtig ist" startet Slow Food Deutschland gemeinsam mit den rund 14.000 Mitgliedern das 25-jährige Vereinsjubiläum. In 25 Veranstaltungen und Mitmach-Aktionen bundesweit sind Verbraucher eingeladen, traditionelles Lebensmittelhandwerk kennenzulernen sowie regionaltypische Arten- und Sortenvielfalt geschmacklich zu entdecken. Auch Hamburg feiert mit: Am 17. September heißt es "Rund um die tolle Knolle, Schälen und Kochen mit Eltern und Kindern."


Aktuelles
 

Mehr Bio in der Außer-Haus-Verpflegung

Mit drei Maßnahmen will die Zukunftsstrategie ökologischer Landbau (ZÖL) mehr Bio auf den Teller bringen.

Die Außer-Haus-Verpflegung in Deutschland ist ein dynamischer Markt mit großen Potenzialen für den Einsatz von Bioprodukten, die bisher nur ansatzweise genutzt werden. Der jährliche Gesamtumsatz liegt nach dem Verbraucherpanel Crest online der npdgroup bei über 70 Milliarden Euro (ermittelt für das Jahr 2015). Über den Bioanteil am AHV-Markt gibt es bislang noch keine belastbaren Daten.

Näherungsweise dürften etwa fünf Prozent (350 Millionen Euro) des gesamten Biomarktes in Deutschland auf die Gemeinschaftsverpflegung, Gastronomie und Hotellerie entfallen - so die Studie "Regionaler Biomarkt NRW" des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (Dezember 2015).

Angesichts dieser Dimensionen war es deshalb nur konsequent, dass sich im Strategieprozess der ZöL eine Arbeitsgruppe mit der Frage befasste, wie sich im Bereich der Außer-Haus-Verpflegung Impulse für mehr Bio setzen lassen. Die 18-köpfige Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Verwaltung von Bund, Ländern und Kommunen sowie Beratung, Wissenschaft und Praxis hatte dazu sechs Maßnahmen diskutiert und priorisiert.