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Aktuelles
(Licht) Zeichen gegen die A 26 Ost
Bürgerbündnis protestiert gegen die Planung und fordert echte Bürgerbeteiligung
Mit der Lichtprojektion von Bildern und Texten an der Kattwykbrücke protestierte am 14. Januar die Initiative "Stop A 26 Moorburg" gemeinsam mit Mitstreitern des "Bündnis Verkehrswende Hamburg" und dem Naturschutzbund Hamburg (NABU) gegen die aktuelle Planung der A 26 Ost ("Hafenpassage"). Für den ersten Abschnitt soll in Kürze das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden. Am Standort der geplanten neuen, über 50 Meter hohen Autobahnbrücke über die Süderelbe wurden deswegen (Licht)Zeichen gegen das Ausbauvorhaben des Senats gesetzt. Mit diesem kreativen Protest soll auf die katastrophalen Auswirkungen für Mensch und Natur hingewiesen werden, die nach Einschätzung von Bürgerbündnis und NABU vom Bau der "Hafenpassage" zu erwarten sind. Besonders die Anwohner von Bostelbek und Moorburg würden Tag und Nacht dem Lärm und den Abgasen von zusätzlich 45.000 Autos und 14.000 Lkw ausgesetzt.

 
Aktuelles
Bienen durch Pestizide aus der industriellen Landwirtschaft zunehmend bedroht
Bisheriges EU-Verbot bringt keine Besserung
Die Bedrohung von Bienen und anderen wichtigen Bestäubern hat durch den ungehinderten Einsatz von Pestiziden in der industriellen Landwirtschaft seit 2013 weiter zugenommen.Das zeigt der heute von Greenpeace veröffentlichte Report "Umweltrisiken durch Neonicotinoide". Die britische University Sussex hat darin wissenschaftliche Studien rund ums Thema Bestäuber und Pestizide der vergangenen vier Jahre bewertet. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass neben Bienen inzwischen auch andere für die Landwirtschaft wichtige Bestäuber sowie Wasserinsekten bedroht sind. Neonicotinoide werden immer häufiger verwendet und können Insekten entweder direkt töten oder schädigen langfristig deren Nervensystem.

 
Aktuelles
Hamburg jetzt im Netzwerk der Bio-Städte
Messe hamburg.bio als informativer Auftakt für Bio-Stadt Hamburg
Mit dem Beitritt zum Netzwerk der Bio-Städte setzt die Freie und Hansestadt Hamburg Zeichen dafür, den Ökolandbau, die Weiterverarbeitung und die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen und regionaler Wertschöpfung fördern zu wollen und Bio-Lebensmitteln Vorrang bei öffentlichen Einrichtungen, Veranstaltungen, Märkten und insbesondere bei der Essenversorgung von Kindern und Jugendlichen zu geben.

 
Aktuelles
Für Pariser Klimaziele müssen Deutsche Fleischkonsum halbieren
Greenpeace legt Szenario für umweltverträgliche Landwirtschaft in 2050 vor
Damit auch die Landwirtschaft einen Beitrag zum Erreichen der Pariser Klimaziele leistet und das Artensterben gestoppt wird, müssen die Deutschen bis zum Jahr 2050 ihren Fleischkonsum um 50 Prozent senken, Pestizide müssen von den Äckern verbannt und die Mineraldüngung deutlich reduziert werden. Greenpeace beschreibt heute mit seinem "Kursbuch Agrarwende 2050 - Ökologisierte Landwirtschaft in Deutschland" wie eine nötige Agrarwende bei uns gelingen kann. Das Szenario wurde im Auftrag der Umweltorganisation errechnet vom Forschungsinstitut für ökologische Landwirtschaft (FIBL).

 
Aktuelles
NABU: Bayer-Chef Werner Baumann erhält "Dinosaurier des Jahres 2016"
Tschimpke: Geschäftsmodell Bayer-Monsanto steht für Verlust von biologischer Vielfalt
Deutschlands peinlichster Umweltpreis, der "Dinosaurier des Jahres 2016" geht in diesem Jahr an den Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Werner Baumann. Die von Bayer-Chef Baumann eingefädelte und 66 Milliarden Dollar teure Rekordübernahme des US-Saatgutriesen Monsanto steht im Gegensatz zu den Forderungen von Umweltschützern und Verbrauchern auf der ganzen Welt, die sich eine umweltverträglichere, gift- und gentechnikfreie Landwirtschaft wünschen.

 
Aktuelles
Staatliches Bio-Siegel zum 75.000sten Mal angemeldet
Anzahl an Bio-Produkten auf dem Markt steigt
Das 75.000ste Bio-Siegel-Produkt stammt aus Sachsen: Dort wird an einem Standort der ersten Bio-Ölmühle Europas Leindotteröl regionaler Herkunft produziert. Alle mit dem Bio-Siegel gekennzeichneten Produkte erfasst die Informationsstelle Bio-Siegel der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

 
Aktuelles
Wie öko ist der Ökostrom?
ROBIN WOOD legt aktuellen Recherchebericht vor: Sieben bundesweite Ökostrom-Anbieter sind empfehlenswert
ROBIN WOOD hat bundesweit tätige Ökostromanbieter unter die Lupe genommen und bewertet sieben von ihnen als empfehlenswert. Die Rechercheergebnisse veröffentlicht die Umweltorganisation heute online in ihrem Ökostrombericht. Die empfehlenswerten Anbieter sind nicht direkt verflochten mit Kohle- oder Atomkonzernen, sie investieren in Erneuerbare Energien, und ihr Strom stammt zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien. Ein Wechsel zu diesen Ökostromanbietern bringt daher die Energiewende voran.

 
Aktuelles
Greenpeace-Analyse: Chemie in Speisefisch
Zuchtfisch ist stark mit der Chemikalie Ethoxyquin belastet. Das zeigt eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Laboruntersuchung von Fischprodukten aus Lachs, Forelle, Dorade und Wolfsbarsch
Ethoxyquin wird verwendet, um Tierfutter wie Fischmehl für den Transport haltbar zu machen. Als Pflanzenschutzmittel hat die EU-Kommission den Wirkstoff im Jahr 2011 aufgrund "einer Reihe von Bedenken" nicht mehr zugelassen. Für zahlreiche Nahrungsmittel gelten gesetzlich erlaubte Höchstmengen, so etwa für Fleisch - diese liegt bei 50 Mikrogramm pro Kilogramm (50 µg/kg). Mehr als 17 Mal so viel wurde nun in der am höchsten belasteten Stichprobe gefunden. Laut Toxikologen ist die Aufnahme von Ethoxyquin in dieser Menge nicht akut gesundheitsgefährdend, es fehlen jedoch Langzeitstudien.

 
Aktuelles
Kommissionschef Juncker muss Notbremse beim Bio-Recht ziehen
Am 12.12.16 stand in Brüssel erneut die Überarbeitung des Bio-Rechts auf der letzten Sitzung des Landwirtschaftsrats der EU-Mitgliedsstaaten unter slowakischer Ratspräsidentschaft auf der Agenda.
Jan Plagge, Vorstand des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), war in Brüssel und kommentiert: "Kaum inhaltliche Übereinstimmungen, kein Plan wie es jetzt weiter gehen soll. Das Treffen des EU-Agrarrates offenbarte das Verhandlungschaos, das EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan zu verantworten hat. EU-Kommissionschef Jean-Claude Junker ist jetzt gefordert, das Hick-Hack um ein neues Bio-Recht zu beenden. Hogan wollte den Kommissionvorschlag bereits vor Monaten selbst zurückziehen."

 
Aktuelles
Atom-Urteil zeigt Möglichkeit zu entschädigungsfreiem Sofortausstieg auf
Würde die Brennelementesteuer weiter erhoben, entstünde den AKW-Betreibern kein finanzieller Schaden, selbst wenn die Reaktoren bereits jetzt abgeschaltet würden.
Zur Debatte um das Atom-Urteil des Bundesverfassungsgerichts erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Das Karlsruher Urteil weist einen interessanten Weg, um die noch laufenden acht Atomkraftwerke weitgehend entschädigungsfrei schon jetzt vom Netz zu nehmen. Zum einen, weil das Gericht dem Staat generell das Recht einräumt, Reaktor-Laufzeiten zu verkürzen. Zum anderen, weil sich ein finanzieller Ausgleich an den möglicherweise entgangenen Gewinnen der AKW-Betreiber bemisst."

 
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